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Umweltbundesamt hat Bedenken gegen Nanotechnik
Am heutigen Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, wurde in Dessau eine Studie mit dem Titel „Nanotechnik für Mensch und Umwelt“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Umweltbundesamt (UBA) warnt in einem Hintergrundpapier vor möglichen Gefahren.
Nanotechnik kommt bei der Herstellung von immer mehr Produkten zur Anwendung. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter. Laut Wikipedia wird mit „Nanotechnologie“ als populärwissenschaftlichem Begriff „die Forschung in der Clusterphysik und Oberflächenphysik, Oberflächenchemie, der Halbleiterphysik, in Gebieten der Chemie und bisher noch im begrenzten Rahmen in Teilbereichen des Maschinenbaus und der Lebensmitteltechnologie (Nano-Food) bezeichnet. Der Sammelbegriff gründet auf der allen Nano-Forschungsgebieten gleichen Größenordnung vom Einzelatom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm).“ Nanopartikel kommen zum Beispiel in Sportkleidung vor, in Fensterreinigungssprays oder in Schokoladenriegel. Das Umweltbundesamt gibt beim Einsatz von Nanotechnik zu bedenken, dass bis dato nicht geklärt ist, was mit Nanopartikeln geschieht, die freigesetzt werden, also zum Beispiel in Gewässern landen. Daher empfiehlt das UBA, „die Verwendung von Produkten, die Nanomaterialien enthalten oder frei setzen können, im Sinne eines vorsorgenden Umweltschutzes so lange zu vermeiden, als ihre Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit noch weit gehend unbekannt sind.“ Damit die Verbraucher überhaupt erkennen können, in welchen Produkten Nanotechnologie steckt, sollten entsprechende Produkte gekennzeichnet werden. Hier ist die Pressemitteilung des UBA.
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Tags: Nanotechnik, Studie, Umweltbundesamt
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1 Kommentare
Seit Aspest wird immer sehr schnell und vermehrt vor eventuellen Risiken neuer Technologien gewarnt. Allerdings sollte man sich nicht einschüchtern lassen und Nanoprodukte verurteilen bevor man sich ein genaues Bild gemacht hat.






